Sehnsuchtskämpfer - Traumerfüller - Sorgenstiller

Zum 30. Mal "Kirche im Kerzenschein" - mit Valerie LillKiK Logo neu

Worte haben Kraft. Vermutlich jeder hat schon einmal erlebt, wie Worte verletzen - aber auch, wie Worte Balsam für die Seele sein können. Behutsam, zart, gefühlvoll waren die Worte, die Valerie Lill am Abend des 20. Januar in der Christuskirche wählte in ihren Liedern und gesprochenen Texten.

Lieder für Menschen mit verwundeter Seele, aufgebrauchter Sehnsucht, leerem Tank und schwerem Herzen. Es war ein Abend für Mutlose, Hoffende, Zweifelnde, Suchende, Fragende.

Mit ihren Worten malte sie den Hörern Bilder vor Augen: Den Prinzen, der das Dornröschen wachküsst, neues Leben einhaucht und zum Leben erweckt. Den „adoptierten Opa Bernd“, einen Tippelbruder, den ihre Familie aufnahm und ins Herz schloss. Den Gott, der sich in Liebe verzehrt nach mir – der kämpft wie Löwe und sich hingibt wie ein Lamm; der die Fesseln löst und in einen neuen Morgen führt. „Die Hoffnung lebt zuletzt.“

Valerie Lill und Dirk Benner, der sie am E-Piano, am Cajon und Gitarre unter-stützte, hatten die Größe und den Mut, die Stille auszuhalten, in die abendliche Stille hineinzusingen – auch ohne Begleitung durch Instrumente. Worte, die die Kraft haben, der Leere im eigenen Leben etwas entgegenzusetzen: Worte der Hoffnung, Worte des Glaubens.

Am Ende des Abends gab es noch ein herzliches Dankeschön des luth. Kirchenvorstandes anlässlich des 30. Jubiläums von „Kirche im Kerzenschein“ an Bernd Lorenz, der die Abende organisiert. Dem Dank möchte ich mich anschließen: Danke, Bernd, für Dein Planen, Absprechen und das tatkräftige Umsetzen. Es waren schöne und gesegnete Abende. Wer wollte, konnte erleben, dass wie die Kerzen die Kirche erhellen, Gottes Licht die Dunkelheit vertreibt.

kik-ValerieLill